Oracle OpenWorld in den Medien – ein Rückblick

来源:互联网 时间:1970-01-01

Die Oracle OpenWorld 2015 ist beendet. Neben dem klaren Fokus auf die Cloud bildeten spektakuläre Produktvorstellungen den Rahmen für ein Event der Superlative. Dazu gehören der neue SPARC M7 Prozessor mit Security und SQL in Silicon sowie Ausblicke auf zukünftige Produkte, wie Database 12c Release 2. Das ging auch an den Medien nicht spurlos vorüber. Mehr als 40 Journalisten aus der Region EMEA waren vor Ort, zahlreiche führende deutschsprachige Tages- und Fachmedien berichteten über die Oracle OpenWorld direkt aus San Francisco. Einige Zitate haben wir hier zusammengefasst:

Axel Postinett, Silicon Valley Reporter des Handelsblatts , veröffentlichte vor Beginn der Oracle OpenWorld einen Blick auf San Francisco und Kalifornien als Veranstaltungsort für Tech-Events . Dabei fehlt natürlich auch Oracle nicht:

„So pilgern Zehntausende zu den neuen Hochämtern der digitalen Unternehmenswelt. Oracle nennt 116.000 Hotelübernachtungen für dieses Jahr. Der wirtschaftliche Gewinn der Konferenz für die Bay Area wird auf 128 Millionen Dollar geschätzt: inklusive Übernachtungen, sowie Restaurant- und Barbesuche und Taxifahrten. Im Konferenzzentrum und fast 20 Hotels finden Veranstaltungen statt.“

Oracle Cloud Engagement im Mittelpunkt

Natürlich stand die diesjährige Oracle OpenWorld ganz im Zeichen der Cloud. Besonderen Widerhall in den Medien fanden die Prognosen, die Oracle CEO Mark Hurd für die Cloud bis zum Jahr 2025 aufstellte. Diese fasste Michael Kurzidim für die Schweizer Computerworld zusammen:

„In der Schweiz bekommt seine Analyse durch die Frankenstärke, ausgelöst durch den SNB-Entscheid Anfang des Jahres, noch eine ganz besondere Brisanz. Schweizer KMU verlagern Kapazitäten ins Ausland und müssen Mitarbeiter entlassen. Schuld sind zu hohe Kosten. Die Rettung liege, so Hurd, in der kostengünstigeren und hochskalierbaren Cloud. Die jüngsten Geschäftsergebnisse scheinen ihm recht zu geben. Beispiel Oracle:Zwar liegtder Anteil am Gesamtumsatz, den das Unternehmenmit seinen Cloud-Lösungen erzielt, zurzeit noch bei mageren sieben Prozent. Im ersten Quartal 2016 stiegen die Erlöse mit Software- und Platform-as-a-Service - im Vergleich zum Vorjahresquartal -aber um 38 Prozent.“

Christine Wahlmüller war für das österreichische IT-Fachmedium Monitor vor Ort und zitierte eine Kundenstimme:

„In diesem Sinne sind Hurds Prognosen eher als Wegweiser zu verstehen, wie schnell die Transformation in Richtung Cloud voranschreiten soll. Bei General Electric (GE) beispielsweise, wird bereits kräftig an der Veränderung in Richtung Cloud gearbeitet, wie man auf der OpenWorld zeigte. ‚Wir erleben den größten IT-Wandel in unserer 130-jährigen Geschichte, derzeit laufen 20 Prozent aller unserer Apps in der Cloud. 2020 werden es 70 Prozent sein‘ ,betont GE-CIO Jim Fowler. ‚Wir kaufen damit Innovation, Skalierbarkeit und Sicherheit‘, zählt Fowler drei Gründe auf. Hurd bezeichnet Cloud als ‚game-changing technology‘ und ‚große Chance, Kosten zu reduzieren‘."

Eine detaillierte Aufstellung aller Cloud-Ankündigungen und die wichtigsten Zitate von der Oracle OpenWorld stellt Christoph Witte, IT-Experte, Publizist und Ex-Chefredakteur der Computerwoche, auf seinem Blog IT-Rebellen zusammen. Sein Fazit:

„Die Keynotes und die Atmosphäre hier auf der Openworld legen nahe, dass Oracle nicht nur Marketinggetöse veranstaltet. Die Verantwortlichen des Herstellers und auch viele Partner sehen sich nach hartem Kampf tatsächlich in einer guten Ausgangsposition, um im Cloud-Markt kräftig mitzumischen. (…) In jedem Fall spielt Oracle das Thema Hybrid Cloud sehr geschickt. Sie versichern ihren Kunden, dass sie selbst die Geschwindigkeit bestimmen können, mit der sie ihre IT in die Cloud verlagern. Damit nehmen sie ihnen die Angst vor Veränderung. Das ist schlau.“

Kriemhilde Klippstätter, freie Journalistin aus München, berichtete für das Online-Fachmedium Datacenter-Insider von der Oracle OpenWorld. Sie summiert den ersten Auftritt von Larry Ellison in aller Kürze:

„Für alle, die es noch nicht wissen: Oracle arbeitet seit zehn Jahren daran, alle seine Applikation cloudfähig zu machen. In seiner Keynote zur Eröffnung (…) zog Firmengründer Larry Ellison Bilanz, Spott für die Konkurrenz inklusive. (…) Die neue Doppelrolle als Executive Chairman und Chief Technology Officer bekommt dem 71-jährigen offenbar gut. Dynamisch und braungebrannt beschreibt er den Prozess, den die IT und ganz besonders Oracle derzeit durchleben. Für Ellison bedeutet der Schritt hin zum digitalen Geschäft eine Zäsur, die vergleichbar ist mit der Umstellung vom Mainframe auf Client-Server-Computing.“

Ein Tagebuch für die JavaOne

Ein Tagebuch von der traditionellen JavaOne, der Parallelkonferenz zur Oracle OpenWorld, schrieb vier Tage lang Lars Röwekamp für Jaxenter, das Online-Portal des Software & Support Verlags . Die Keynote der Eröffnung stand im Zeichen des 20-Jahre-Java-Jubiläums. Vom Eröffnungstag (Tag „0“) berichtet er:

„Im Rahmen des historischen Abrisses verdeutlichte Georges Saab, Vice President of Development, noch einmal, wie wichtig der Schritt von Java 7 zu Java 8 gewesen ist, und dass man mit Java 9 nun konsequenter Weise den nächsten wichtigen Schritt gehen möchte. Mark Reinhold, Chief Architect der Java-Plattform, betonte, dass es nicht das Ziel von Java sein könne, ein Potpourri von „coolen“ Sprachfeatures zu werden, nur weil andere Sprachen diese anbieten. Stattdessen geht es darum, mit jeder Version die Produktivität der Entwickler zu erhöhen. Zu diesem Zweck wird bei jeder neuen Version versucht, die wichtigsten „Painpoints“ zu beseitigen.“

Am Tag eins beschäftigte er sich mit Java Enterprise und zitiert abschließend den Websphere Foundation Chief Architect Ian Robinson:

„Java EE steht laut Robinson am Scheideweg. ,Java EE is still strong and relevant at the cloud party, but younger guests are making more noise. So let’s make more noise ourselves!‘ lautete daher auch sein Schlussplädoyer. Dem kann ich mich nur anschließen!“

Vom Tag zwei schreibt er zum Thema IoT und Microservices :

„Aktuell ist die Programmierung der meisten Embedded Devices aufgrund proprietärer Programmiersprachen und APIs extrem kompliziert. Hier kann Java eine wirkliche Vereinfachung bringen. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des zu erwartenden Wachstums und dem zu deckenden Bedarf an Entwicklern. Überhaupt scheinen sich dank aktueller Diskussionen zu Themen wie Microservices oder IoT bereits totgesagte Technologien wieder in den Fokus zu schieben.“

Am dritten Tag widmete sich der Autor den User Interfaces und kam zu folgendem Schluss :

„Komischerweise kam das Thema JavaFX in dem Panel kaum zur Sprache. Das lag aber wohl eher daran, dass man Javas “neue” UI-Technologie mittlerweile als gesetzt ansieht. Berücksichtigt man, wie sehr im Panel über Swing, SWT und GWT hergezogen wurde, ist kein Kommentar zu JavaFX auch ein Kommentar – nämlich ein positiver. Dass JavaFX mittlerweile in der Java Community angekommen ist und dort großen Anklang findet, zeigen die vielen, vielen JavaFX-Sessions auf der JavaOne, die durchweg gut besucht sind.“

Wir hoffen, diese „Online-Medienschau“ hat einen zusätzlichen Eindruck von der Fülle der Keynotes und Ankündigungen von Oracle Cloud Services über Oracle Database und Oracle SPARC Server bis Java geben können. Wenn Sie mehr lesen wollen, starten Sie doch einfach eine News-Suche im Web mit den Stichworten „Oracle OpenWorld“.



相关阅读:
Top